Industrielle Prozesse richten sich nach produktspezifischen Anforderungen. Ebenfalls vom Produkt leiten sich Branchenzugehörigkeit, Produktionstyp (Fertigungsart) und Geschäftsabläufe ab. Unternehmen können mehrere Produkte und Produktionstypen haben und mehreren Branchen angehören, z. B. die Handelssparte für Ersatzteile in Maschinenbauunternehmen.
Neben der möglichen Anforderungsvielfalt ist die zunehmende geografische Vernetzung der Geschäftstätigkeit in den Unternehmen ein komplexitätserhöhender Faktor. Oft wird an mehreren Standorten, auch im Ausland produziert, gelagert und verkauft. Die Standort-übergreifende Planung und Distribution von Produkten und Komponenten ist ein immer wichtiger werdendes Thema. Mit Kunden und Lieferanten werden immer häufiger gemeinsame, systemübergreifende (Supply Chain-) Prozesse realisiert.
Die damit verbundenen Planungs- und Abwicklungsverfahren sind vielfältig und komplex!
Bei der Gestaltung angemessener Lösungsszenarien für diese Geschäftsanforderungen verfügen Unternehmen oft nicht selbst über genügend ausreichend erfahrene Experten mit dem Überblick über die in Frage kommenden Methoden oder Branchenlösungen.